Retter helfen Retter und deren Familie in Not

Jeder kennt die Bilder dieser verheerenden Flutkatastrophe. Sie machen betroffen. Man kann sich nicht vorstellen, was die Menschen, die dort Wohnen, gerade durchmachen.

Umso mehr sind wir unglaublich beeindruckt, wie sehr Ihr alle helfen wollt. Eine solche gemeinschaftliche Solidarität erlebt man nicht jeden Tag.

Danke!

Kurz bevor unsere Spendenaktion losging, hatten wir schon die ersten 50 Kartons zusammen.

Wir bedanken uns für die vielen Sachspenden für „Retter helfen Retter und deren Familien in Not.

Dieses war eine gemeinsame Aktion der Feuerwehren Appen, Borstel-Hohenraden, Elmshorn, Kummerfeld Pinneberg, Prisdorf, Quickborn, Schenefeld und Wedel sowie der DLRG, THW Pinneberg und mit der Unterstützung der Bundeswehr.

 

Es kamen weit über 2500 Kartons zusammen, alleine davon in Kummerfeld 250 Stück.

Besonderen Dank gilt für die Gesamtorganisation dem Wehrführer der FF Pinneberg Claus Köster sowie natürlich meinen Kameraden-/innen  aus Kummerfeld für die tolle Unterstützung.

IMG_0892.JPG
IMG_0891.JPG
IMG_0886.JPG
20210721_190024.jpg
 

Wiederaufnahme des Dienstbetriebs

20210517_212839.jpg

Nach unzähligen Online-Diensten mit Präsentationen oder interaktiver Gerätekunde, konnten wir jetzt wieder nach einer gefühlten Ewigkeit mit dem Präsenzdienst in Gruppen beginnen.

Vielen Dank an euch alle, die sich verantwortungsvoll verhalten und die Eindämmungsmaßnahmen eingehalten haben, um das Infektionsgeschehen deutlich zu minimieren!

Nur dank Euch, ist es uns wieder möglich, unter strengsten Hygienemaßnahmen, einen Präsenzdienst in Gruppenstärke durchzuführen.

Nachdem jeder vor dem Dienstbeginn einen Antigen-Schnelltest durchgeführt hat, hat sich jeder gefreut aus dem Homeoffice rauszukommen, wieder am Gerät üben zu können und sich mit den anderen Unterhalten zu können.

Es gibt einiges nachzuholen, denn die Arbeit am Gerät ist lange her. Um im Einsatz einen Reibungslosen Ablauf zu garantieren, sind Präsenzdienste nicht zu ersetzen.

In einem der ersten Dienste beschäftigte sich das LF10/6 mit der offenen Wasserentnahmestelle und dem einspeisen des HLF 20. Dort wurde dann die Praxis mit dem Dachmonitor geübt.

 

Tannenbaumverkauf 2020 ABGESAGT

Liebe Förderer und Freunde der Feuerwehr,

 

viele von Ihnen haben sich auch in diesem Jahr auf einen Besuch des in Kummerfeld bereits zur Tradition gewordenen „Tannenbaumverkaufs“ gefreut.  

 

Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen und besonderen Vorgaben zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr während der COVID19-Pandemie, muss der beliebte Tannenbaumverkauf in diesem Jahr leider ausfallen.

Der Schutz der Bevölkerung und unserer eigenen Einsatzkräfte hat während der anhaltenden COVID19-Pandemie-Krise die höchste Priorität. Die Durchführung dieser gemeinschaftlichen Traditionsveranstaltung ist uns in diesem Jahr daher nicht möglich !

 

Wir sind zuversichtlich, dass 2021 die Pandemie soweit eingedämmt wird, dass die Normalität in unser Alltagsleben zurückkehrt und die Rahmenbedingungen auch gemeinschaftliche Traditionsveranstaltungen wieder zulassen werden.

Wir hoffen daher sehr, Ihnen im Laufe des Jahres 2021 einen Termin für den Tannenbaumverkauf im Dezember 2021 mitteilen zu können.

 

Bleiben Sie gesund !

T_Verkauf_Absage.JPG
 

Laternenumzug 2019

FF_Plakat_Laternenumzug_2019.jpg

Auch wenn das Wetter an diesem Nachmittag nicht sehr freundlich aussah, so war es doch ein gelungener Laternenumzug.

 

Mit knapp 400 Gästen setzte sich der Umzug an der Osterkirche in Bewegung. Nachdem das Zentrum der Gemeinde abgelaufen war, endete der Umzug wie jedes Jahr an unserem Gerätehaus, wo die vielen Kinder und Erwachsenen schon mit Grillwurst, Brezeln und Getränken erwartet worden sind.

 

Der Spielmannszug aus Haselau begleitete den Umzug und kündigte mit einem letzten Lied auf dem Hof das Ende an. Von da an haben alle den Abend noch gemütlich im oder am Gerätehaus ausklingen lassen.

DSCF4696.JPG
 

Mitmachtag

Mitmachtag.JPG

Wie viel wiegt ein Atemschutzgerät? Wie kann man sich in den Einsatzklamotten überhaupt bewegen? Was kann so ein hydraulisches Rettungsgerät und wie stark ist es?

Du hast schon lange unbeantwortete Fragen rund ums Thema Feuerwehr? Am Sonntag den 18. August kann jeder am eigenen Leib erleben wie es ist Mitglied in einer Feuerwehr zu sein.

Probiere selbst aus wie es sich mit den Geräten arbeiten lässt. Schaue welche Geräte es gibt und wie modern die Technik im Rettungswesen mittlerweile ist.

Erlebe es selbst was es heißt ein Feuerwehrmann oder –frau zu sein.

Komme vorbei!

Unter dem Motto Mitmachtag wirst du vor Ort viele spannende und interessante Dinge vorfinden, wie zum Beispiel:

Ein Rauchzelt

Ein Zelt gefüllt mit Theaternebel. Du kannst selbst erleben wie es ist, sich in einem verqualmten Gebäude zurechtzufinden. Versuche einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht die Orientierung zu verlieren.

Schere und Spreizer

Bei einem schweren Verkehrsunfall müssen nicht selten Personen mit den hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Lege selbst Hand an, spüre die enorme Kraft die diese Geräte freisetzen.

Fahrzeuge

Natürlich werden wir auch die Fahrzeuge mit allen Geräten vorstellen.

 

Ob das Löschgruppenfahrzeug, mit allen technischen Hilfsmitteln sowie Schläuche und andere Armaturen die zur schnellen Beförderung von Wasser dienen;

oder den Einsatzleitwagen, wo sich bei jedem Einsatz ein Überblick verschafft wird, um zusammen mit dem Einsatzleiter jeder Situation gewachsen zu sein und jegliche Entscheidungen und Befehle umzusetzen.

Lageplan Mitmachtag.JPG
img_9452.jpg

Jugendfeuerwehr

Natürlich werden auch die kleinen Feuerwehrbegeisterten auf ihre Kosten kommen. Die Jugendfeuerwehren aus Kummerfeld und Prisdorf haben ein großes Programm mit sechs unterschiedlichen Spielen vorbereitet, wo jeder sich beweisen kann.

Eine Hüpfburg wird sich ebenfalls auf dem Gelände befinden, wo jeder sich nach Belieben austoben kann.

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt und kann wie gewohnt zum Selbstkostenpreis erworben werden.

Lass dir dieses Spektakel nicht entgehen. Erlebe es selbst und tauche ein in die Welt eines Brandbekämpfers. Wir freuen uns auf Dich!

 

Neuigkeiten

Übung unter Real-Bedingungen

Jeder Einsatz, jede Situation ist anders. Es ist wichtig auf jede noch so kleine Veränderung vorbereitet zu sein. Deswegen ist regelmäßiges Training unbeschreiblich wichtig. Unser Training ist unsere Lebensversicherung. Aber nicht nur unsere, sondern auch derer, die unsere Hilfe benötigen.

Aus diesem Grund waren einige Kameraden von uns am 18. Mai an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Tornesch-Ahrenlohe. Dort stand zu diesem Zeitpunkt der Brandsimulationscontainer. 

20190518_165143.jpg

Bevor es dort rein geht, wird von Kreisausbildern für die Atemschutzgeräteträger, die Handhabung des Strahlrohrs erklärt. Besonders bei Gasbränden ist es sehr von Vorteil zu wissen, dass man mit einem gezielten Sprühbild, die Flammen einfangen und lenken kann.  Erst wenn jeder einmal ausprobiert hat, geht es weiter in den Container.

Dort wird durch gezielt gesteuerte  Gasbrände, ein komplexer Wohnungsbrand mit verschiedenen Szenarien dargestellt und die Kameraden werden so vor neue Herausforderungen gestellt. Bei Temperaturen um die 400°C und bei voller Montur, mit Strahlrohr und Atemschutz geht es für die Kameraden los. Was sich nun im inneren des Containers abspielt, lässt sich von außen nur ahnen. Man hört die Kameraden, die versuchen sich untereinander zu verständigen, das grollen einer Durchzündung und die darauf entstehende Rauchwolke die sich aus den Ritzen in den Wänden drängt. Nach einiger Zeit kommen die Kameraden wieder heraus. Das Feuer ist gelöscht!

Strahlrohrtraining.jpg

Man braucht sich nicht bemühen die Anstrengung der Kameraden zu erahnen. Obwohl sie noch komplett angezogen sind, kann man die Erschöpfung spüren. Sofort wird von den anderen Kameraden das Wasser gereicht und die Atemschutzgeräte entgegen genommen um zu entlasten. Nach wenigen Minuten Verschnaufpause kommt einer der Ausbilder um das ganze einmal zu besprechen und Tipps zu geben für den Ernstfall.

Zur gleichen Zeit befanden sich drei Kameraden in Hamburg an der Feuerwehr Akademie. Dort stand heute auf dem Stundenplan: Simulationsgestütztes Sondersignalfahrtraining.

Aus einem Mix aus Praxis und Theorie, wurden die Gefahren und die Besonderheiten einer Alarmfahrt mit Sondersignalen gelehrt. In einem umgebauten Ford Fiesta, wird anhand von fünf Bildschirmen und einem komplexen Simulator sehr realistisch dargestellt, wie schnell sich eine heikle Situation im öffentlichen Straßenverkehr bei einer Fahrt mit Sondersignalen entwickeln kann. In Verbindung mit dem Theorieunterricht, wo wir über die Ursachen von Unfällen und die rechtlichen Themen gesprochen haben, konnte jeder nach diesem Tag mit einem sichereren Gefühl nach Hause gehen.

20190518_102627.jpg